Max Maydl

©Max Maydl

©Alexandra Schurz/Emma Kamp

“So real, surreal!” – Nicolas Robert Lang im Trio

In seinem Pro­gramm „So real, sur­re­al“ präsen­tiert Nico­las Robert Lang einen Quer­schnitt aus Liedern seines neuen Live-Albums „So ver­hazen wir unsere Jugend“ und seinem vielfälti­gen Schaf­fen der let­zten Jahre.

Gemein­sam mit Pia Dietl am Kon­tra­bass und Felix Bran­dauer an der Steirischen Har­moni­ka – ein Trio, das seine Pre­miere 2024 im ORF-Radiokul­turhaus feierte – gestal­tet er ein Konz­ert­er­leb­nis, das stilis­tisch weit über die Gren­zen des Aus­tropop hin­aus­re­icht.
Die For­ma­tion verbindet Steirische Har­moni­ka, Kon­tra­bass und mehrstim­mi­gen Gesang zu Arrange­ments, die schein­bar müh­e­los zwis­chen den Gen­res wech­seln: von Aus­tropop zu Post-Punk, von Folk zu Jazz, stets mit Seit­en­blick­en auf die alpen­ländis­che Tra­di­tion.

Inhaltlich bleibt Nico­las Robert Lang sein­er Lin­ie treu: neben erbar­mungslos­er Kri­tik an Faschis­mus, Staat und Kirche, besingt er die Liebe auf bizarre Fitz­car­ral­do-Weise und gön­nt sich zwis­chen­durch ein „Glaserl Chardon­nay“. Liebe, Wut und die Graus­lichkeit­en der Welt find­en Ein­gang in poet­is­che, musikalis­che Man­i­fes­ta­tio­nen – kri­tisch, kom­pro­miss­los, aber nie ohne Humor.

Einen beson­deren Moment steuert Pia Dietl bei: In höchst the­atralis­ch­er Weise ver­webt sie die öster­re­ichis­che Bun­deshymne mit den dun­klen Kapiteln der Geschichte – und schafft damit einen ein­drucksvollen Ausklang, der alle Erwartun­gen sprengt.

Der Spa­gat zwis­chen Schärfe, Poe­sie und Leichtigkeit gelingt Nico­las Robert Lang und seinen Musiker:innen, ohne ins Moral­isierende zu ver­fall­en. So wird „So real, sur­re­al“ zu einem Abend, der das Poten­tial hat, erschüt­ternd, über­raschend und stim­mungsvoll heit­er gle­ichzeit­ig zu sein.

Die Musiker:innen bei „So real, surreal“  

Nico­las Robert Lang – Gitarre, Gesang
Pia Dietl, Kon­tra­bass, Gesang
Felix Bran­dauer – Steirische Har­moni­ka, Gesang

Termine und Tickets findest du hier!

Das LIVE ALBUM “So verhazn wir unsere Jugend” hier!

Das Album “Abendmahl südlich von Rimini” hier!

 

©Alexandra Schurz/Emma Kamp